Die Landarbeiter, in Mallorca „Payes“ oder „Foraviler“ genannt, arbeiteten sowohl auf dem Feld als auch in der Viehwirtschaft. Dies hat heute nichts mehr mit der Situation von damals gemein.

Einige der Berufe von früher haben sich in der Zwischenzeit sehr verändert oder existieren gar nicht mehr.

Einige wurden durch den Einsatz von Maschinen ersetzt, wie z. B. Die Senner und die Mandelsammler. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Schafscherer, Schäfer und Kapernpflücker.

 

Der „Marger“ ist der Handwerker, der die Steinmauern im Feld baut, von denen es Tausende von Metern auf Mallorca. Die „Placeros“ verkaufen auf dem Markt ihre eigen angebauten Produkte.

Aber sie entwickeln sich immer mehr zurück durch die stärkere Präsenz der grossen Supermärkte.

Einige Handwerke, die ebenfalls mit der Zeit verschwunden sind, ist der „Cordador“, der Stühle aus Holz und Kordeln herstellte, und die „Collarers“, die Halsbänder mit Glöckchen für die Schafe fertigten.

Zu Beginn und in der Mitte des 20. Jh. gab es den Beruf des „Picador“, der die Brunnen im Boden ausgrub. Diese hatten das Maß 1,50 mtr. im Quadrat und eine Tiefe von 50 Meter.

Und das Ganze geschah von Hand!

Ihm half der Maurer, indem er Holztafeln von der einen zur anderen Seite setzte, um die Wände in den Brunnen zu stützen.

Der Schreiner und Schmied halfen, die Mühle zu bauen.

Diese 3 Berufe gibt es auch auf Mallorca heute immer noch, wie überall auf der Welt.

Der „selleter“ arbeitete mit Leder, er war der Sattler, fertigte Sättel und Zaumzeug für Pferde, dank der Vorliebe der Leute zur Reiterei gibt es diesen Beruf auch noch.

In Campos gab es 33 Getreidemühlen, der Beruf des Müllers war also besonders wichtig. Heute existiert er ebenfalls nicht mehr.